Dozenten, Workshops, Seminare & Strassenprojektionen

Dozenten, Workshops, Seminare & Strassenprojektionen

 

Workshop 1

Reden über (die eigene) Kunst
oder der Horror vor dem Interview

Workshop 1 A (Tagesworkshop)
Samstag, 10. November
Uhrzeit 10.00 - 16.00 Uhr
Teilnehmerzahl begrenzt 10 mit Anmeldung

Workshop 1 B (Tagesworkshop)
Sonntag, 11. November
Uhrzeit 10.00 - 16.00 Uhr
Teilnehmerzahl begrenzt 10 mit Anmeldung

mit
Cordula Echterhoff
Fernseh-Kulturjournalistin. Arbeitet für westart (WDR), metropolis (arte), ttt (ARD) und realisiert Dokumentationen. Zuletzt „Die Natur und das Nichts“ (arte) über Kunst in der Natur, gerade in Arbeit „Forget your past“ (arte), wie osteuropäische Künstler mit der sozialistischen Vergangenheit umgehen.

Workshop
„Meine Kunst soll für sich stehen. Das soll der Zuschauer selbst entscheiden“ - Sätze, die man als Journalistin immer wieder von Künstlern zu hören bekommt. Eine vollkommen legitime Haltung. Aber um über Kunst zu berichten ist das (für mich als Journalistin) wenig hilfreich.

Was „wir“ Kulturjournalisten wissen möchten: Welche Gedanken stehen hinter dem Werk, welche Ideen und Assoziationen, welche Gefühle oder Motive, wie ist es entstanden und warum ist es geworden was es ist. „Reden über die eigene Kunst“ heißt nicht, dass man eine Interpretation seines Werkes liefern soll, sondern dass man die Gedanken formuliert, die beim Entstehungsprozess mitschwingen. Damit der Zuschauer Gedankenpisten bekommt, um sich dann seine eigenen Gedanken zu machen.

„Reden über (die eigene) Kunst“ ist eine praktische Übung. Im ersten Teil berichte ich (kurz) aus dem Leben einer Kulturjournalistin; lege dar, was mich als Journalistin interessiert, welche Fragen mich umtreiben, warum es manche Werke scheinbar leichter in die Medien schaffen und andere schwerer. Im zweiten Teil führe ich mit jedem Teilnehmer vor laufender Kamera ein Interview über seinen / ihren Film. Es ist ein Gespräch über die eigene Kunst, das wir uns hinterher nochmal gemeinsam anschauen und besprechen. Das Seminar bietet Raum, die Gedanken zur eigenen Kunst zu sortieren und auszudrücken und ist im Zweifelsfall eine Hilfe bei der allmählichen Verfertigung der Gedanken beim Reden.

WICHTIG: Im Mittelpunkt der Interviews steht der eingereichte Film. Gut wäre es, wenn jeder Teilnehmer, der interviewt werden möchte, bis spätestens drei Tage vor dem Seminar noch zwei, drei weitere Werke schickt. Falls es Texte zu den Filmen oder zur eigenen Person gibt, wäre es sehr hilfreich, auch die zu bekommen. Bitte alles schicken an: cordula_echterhoff@web.de
In einem Workshop können 5 Interviews geführt werden.

Anmeldung unter info@motionartfilm.de


Workshop 2

Filme für motionartfilm Schwerte 2019

Workshop 2 A (Tagesworkshop)
Samstag, 17.
Uhrzeit 10.00 - 16.00 Uhr
Teilnehmerzahl begrenzt 15 mit Anmeldung

Workshop 2 B (Tagesworkshop)
Sonntag, 18. November
Uhrzeit 10.00 - 16.00 Uhr
Teilnehmerzahl begrenzt 15 mit Anmeldung

mit
Jakob Bartnik
Der in Osnabrück lebende Künstler und Kunstpädagoge Jakob Bartnik arbeitet seit zwei Jahrzehnten an der Schnittstelle zwischen bildender und darstellender Kunst. In jüngerer Vergangenheit konzipierte er gemeinsam mit seiner Frau Manila Bartnik partizipative Arbeiten im In- und Ausland. Zudem ist er als Kurator tätig und forscht zum Thema Kreativität.

Workshop
Nach einer kurzen thematischen Einführung werden die Teilnehmer des Workshops in Kleingruppen praktisch arbeiten. Die Aufgabe wird sein, unter stark restriktiven Vorgaben einen Kurzfilm zu erstellen. Die Ergebnisse werden gemeinsam gesichtet und auf ihre Intention hin untersucht.

Die technischen Voraussetzungen für die Realisierung der Projekte können sehr minimal ausfallen. So genügen Smartphones bzw. Tablets um das Filmmaterial zu produzieren, schneiden und präsentieren. Die Teilnehmer dürfen aber auch gerne professionelles Equipment einsetzten.
Die Technik und Adapter für Projektor-Anschlüsse ist vom Teilnehmer mitzubringen. Dies nach Absprache.

Fragen zum Workshop-Inhalt: jakobbartnik@me.com
(Bitte nur bei dringenden Anfragen und Anliegen)

Anmeldung unter info@motionartfilm.de
Bitte geben Sie Namen, Tag des Workshops und die von Ihnen mitgebrachte Technik an.
Nach Absprache wird dann versucht, diese mit einem Beamer kompatibel zu machen.


Workshop 3

KUNSTFILM ODER FILMKUNST?
Eine kulturtheoretische und -historische Auseinandersetzung mit dem Experimentalfilm.

Workshop 3
Teilnehmerzahl frei mit Anmeldung

Sonntag, 25. November, 12:00-15:00 Uhr

mit
Daniel Bäldle
Leiter des Metropol Kino in Düsseldorf, veranstaltet Filmreihen, gibt Einführungen zu Filmen, moderiert Gespräche mit Filmemachern aus aller Welt, arbeitet nebenher als Filmkritiker und betreibt seit Jahren einen privaten Filmclub. Eigentlich ist er studierter Literaturwissenschaftler aber schon während seines Studiums hat er sich immer mehr dem Film zugewandt und auch dort schon eigene Filmseminare gegeben.

Workshop
Gibt es wirklich einen grundsätzlichen Unterschied zwischen Filmkunst, wie wir sie aus dem Kino kennen, und Videokunst, die eher im Museum stattfindet? Und wenn, wie ließe sich dieser beschreiben? Was macht Film als solchen überhaupt aus? Und ist ein Experimentalfilm vielleicht so etwas wie "Filmlyrik"?
Das Seminar besteht aus zwei Teilen: Im ersten wenden wir uns Grundlagen der Filmtheorie zu und stellen mit ihrer Hilfe die traditionelle Unterscheidung von Film- und Videokunst in Frage. Im zweiten Teil machen wir einen historischen Ausflug zu wesentlichen Etappen des Experimentalfilms, wie dem deutschen "absoluten Film" der 1920er Jahre oder den Animationsfilmen des Kanadiers Norman McLaren aus den 1950ern.

Anmeldung unter info@motionartfilm.de


Workshop 4

SPEED-DATING
Filme erarbeiten und zur Ausstellung bringen
Filmprojektionen im öffentlichen Raum
Kochen, Essen und Trinken

Workshop 4
Teilnehmerzahl frei mit Anmeldung

14., 15., 16., 19., 20., 21., 22., November, jeweils zwischen 17.00 - 21.00 Uhr

mit
Kai Fobbe, Wolfram ter Jung, Jan van Nahuijs
Leiter und Organisatoren der motionartfilm Schwerte

Während dieser Workshop-Tage wird frei in Residence gearbeitet,
lernen sich KünstlerInnen kennen,
wird gemeinsam und mit eigener Technik an Filmen gearbeitet.

TeilnehmerInnen können Filme mit einem „Mobilen Beamer“ im öffentlichen Raum projizieren.

Es wird vor Ort gekocht, es gibt Getränke, so dass für das leibliche Wohl gesorgt wird.

Das SPEED DATING soll den TeilnehmerInnen die Möglichkeit geben Personen zu finden, mit denen in Zukunft zusammen gearbeitet werden kann. Kamera, Ton, Licht, Schnitt, Produktion, Finanzierung sind immer wieder Themen, denen sich der Künstler häufig als EinMannUnternehmen stellt. Auch das Ausstellen der Werke wird immer wieder als ein Solo-Unternehmen angegangen. Natürlich geht so etwas - muß aber nicht sein. Wer hat welche Ideen und Stärken? Wo können welche Orte wie bespielt werden. Welche Themen werden wie angegangen und verarbeitet. Bei Interesse kann das Speed-Dating der Ort sein, sich kennen und schätzen zu lernen.

Anmeldung unter info@motionartfilm.de

 

ALLE Termine sind gratis.
Die Wokshops richten sich an alle WettbewerbsteilnehmerInnen.
Ausnahmen bestimmen hier die Regel. Dies gerne nach Absprache.


Alle Wokshops finden statt in der

WerkstattGalerie Javana
an der Rohrmeisterei
Ruhrstraße 16
58239 Schwerte

siehe
https://www.motionartfilm.de/media/1247/2018-motionartfilm-schwerte-map.pdf